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Der optimale Schutz sensibler Daten: über Sicherheitsklassen von Aktenvernichtern

30.10.19  07:00 | Artikel: 982023 | News-Artikel (e)

Der optimale Schutz sensibler Daten: über Sicherheitsklassen von AktenvernichternInsbesondere in Unternehmensbereichen, in denen mit sensiblen Daten gearbeitet wird, sind Aktenvernichter mehr als ein praktisches Büroutensil. Vertrauliche Dokumente dürfen nicht einfach im Papierabfall entsorgt werden. Vielmehr sind spezielle Vorgaben für die Speicherung und Vernichtung einzuhalten. Das ist auch gut so: Gelangen Daten von Mandanten oder Patienten in unbefugte Hände, kann der Schaden groß sein: Letztendlich steht das Renommee des Unternehmens auf dem Spiel. Deutsche Unternehmen sind zudem gesetzlich dazu angehalten, vertrauliche Daten vor dem Zugriff seitens Dritter zu schützen.

Hohe Sicherheit mit Streifen- oder Partikelschnitt

Moderne Aktenvernichter arbeiten in verschiedenen Sicherheitsstufen. Sie bestimmen den Grad der Papierzerkleinerung und reichen von Sicherheitsstufe P1 bis P7. Je höher die Stufe, desto kleiner die Partikel, in die der Shredder Papierdokumente, aber auch Datenträger und Kunststoffkarten vernichtet. So werden nicht nur analoge, sondern auch extern gespeicherte digitale Daten geschützt. Bei dem Büro- und Betrieb-Ausstatter gaerner findet man Aktenvernichter in unterschiedlichen Sicherheitsstufen.

Je nach Gerät schneidet ein Aktenvernichter Dokumente in Streifen (Streifenschnitt) oder kleinste Papierschnipsel (Partikelschnitt). In höheren Sicherheitsstufen arbeiten die Geräte in aller Regel im Partikelschnitt oder Sie stellen, wenn gewünscht, den Streifenschnitt separat am Gerät ein.

Welche Sicherheitsstufe ist für welchen Anwendungszweck geeignet?

Ein Aktenvernichter ist für Unternehmen unverzichtbar. Auch viele Privatleute möchten Schriftstücke vor unbefugtem Zugang sichern. Abhängig von der Vertraulichkeit des Schriftgutes wählen Sie Ihren Shredder aus. Hier gibt es einen Überblick über die Sicherheitsstufen.

Sicherheitsstufe P1: empfohlen für allgemeine Dokumente ohne besondere Sicherheitsvorkehrungen. Im Streifenschnitt beträgt die maximale Breite des Shredderguts 12 Millimeter, Partikel weisen höchstens 2.000 Quadratmillimeter Fläche auf. Die Länge der Streifen ist nicht vorgegeben.

Sicherheitsstufe P2: empfohlen für internes, aber nicht streng vertrauliche Dokumente. Dazu können etwa ausgedruckte E-Mails zählen. Im Streifenschnitt darf die Breite nicht mehr als 6 Millimeter, im Partikelschnitt die Fläche nicht größer als 800 Quadratmillimeter sein. Auch hier kann die Streifenlänge variabel sein.

Sicherheitsstufe P3: für vertrauliche Dokumente wie etwa Steuerunterlagen oder Umsatznachweise. Der Shredder zerkleinert die Dokumente in höchstens 3 Millimeter breite Streifen oder in Partikel mit einer Teilchenfläche von maximal 320 Quadratmillimetern Durchmesser. Die Länge der Streifen ist nicht vorgegeben.

Sicherheitsstufe P4: für Schriftstücke, die der Geheimhaltung unterliegen wie zum Beispiel Personalakten oder andere personenbezogene Daten. Erlaubt ist eine Streifenbreite von sechs Millimetern und eine Partikelfläche von höchstens 160 Quadratmillimetern.

Sicherheitsstufe P5: wird für Daten empfohlen, die offiziell der Geheimhaltung unterliegen. Dazu zählen beispielsweise Prozessunterlagen oder Patientendaten. Im Streifenschnitt darf die Breite 2 Millimeter nicht überschreiten, im Partikelschnitt liegt die maximal erlaubte Teilchenfläche bei 30 Quadratmillimetern.

Sicherheitsstufe P6: für zwingend geheimzuhaltende Dokumente und Datenträger, wie etwa Baupläne oder Sicherheitspläne von Gebäuden. Erlaubt sind maximal 1 Millimeter breite Streifen beziehungsweise eine Teilchenfläche von höchstens 6 Quadratmillimetern.

Sicherheitsstufe P7: höchste Sicherheitsstufe für streng geheime Dokumente, wie sie beim Militär oder Geheimdienst vorkommen können. Die erlaubte Streifenbreite beträgt wiederum 1 Millimeter, die maximale Partikelfläche jedoch nur noch 5 Quadratmillimeter.

Für den Privat- und Unternehmensgebrauch ist Sicherheitsstufe P5 in der Regel ausreichend. Sie erfüllen die Anforderungen der DSGVO und zerkleinern Papierdokumente sowie Datenträger in so kleine Schnipsel, dass sie sich mit einem vertretbaren Aufwand nicht wiederherstellen können. Tipp: Man sollte dennoch dafür sorgen, dass die geschredderten Daten ordentlich entsorgt werden und nicht in die Hände Dritter gelangen.




(Quelle: Julian Vogt)


Themenbereiche:

Datenschutz | Wirtschaft

Schlagworte:

Sicherheitsklassen | Aktenvernichter | Papierabfall | Partikelschnitt