Stromnetzausbau - damit die Energiewende gelingt Fakten und Hintergründe zum Netzentwicklungsplan

20.11.15  10:33 | Artikel: 963267 | News-Artikel (e)

Stromnetzausbau - damit die Energiewende gelingt Fakten und Hintergründe zum NetzentwicklungsplanDeutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 mindestens 50 Prozent seines Strombedarfs mit Erneuerbaren Energien abzudecken. Damit die Energiewende jedoch gelingt, muss das Stromnetz ausgebaut werden. Im Netzentwicklungsplan (NEP) wird festgelegt, wo und wie viel. Der NEP für das Jahr 2024 wurde von der Bundesnetzagentur bereits bestätigt. Für den NEP 2025 hat die Öffentlichkeit noch bis zum 13. Dezember 2015 die Chance, Stellung zu nehmen. Worum es geht und was genau das bedeutet, erklärt Dr. Peter Ahmels, Leiter des Bürgerdialog Stromnetz.

Was ist der Netzentwicklungsplan (NEP) überhaupt?

Auch die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vom August 2014 (EEG 2014) und die Beschlüsse der Koalitionsspitzen vom Juli 2015 gingen in den genehmigten NEP 2024 ein. Ebenfalls Berücksichtigung fanden der Beschluss zu einem geringeren Offshore-Windkraft-Ausbau sowie eine Abschaltung von Windenergieanlagen an einigen Stunden im Jahr. Mit der Bestätigung des NEP 2024 können die weiteren Planungen der Netzbetreiber nun auf einer aktualisierten Grundlage erfolgen. Durch die transparente Darstellung und Beantwortung der Stellungnahmen seitens der BNetzA sind Entscheidungen leichter als bisher nachvollziehbar. Rechtssicher geplant werden kann aber erst, wenn die Maßnahmen des NEP auch in das BBPlG aufgenommen worden sind. Ein neues BBPlG tritt voraussichtlich 2016 in Kraft.




(Quelle: Bürgerdialog Stromnetz)


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