Zahlreiche Gebote in zweiter Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen eingegangen

07.08.15  08:30 | Artikel: 962904 | News-Artikel (e)

Zahlreiche Gebote in zweiter Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen eingegangen
Durch verschiedene gesetzliche
Änderungen stagniert der Ausbau
der Photovoltaik in Deutschland
3Die zweite Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen endete am 3. August 2015. Es gingen insgesamt 136 Gebote ein. Das Ausschreibungsvolumen von 150 MW wurde dabei mehr als dreifach überzeichnet.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Rainer Baake, hierzu: "Auch die zweite Ausschreibungsrunde in diesem Jahr verläuft erfolgreich. Wir sind gespannt, welche Ergebnisse das in dieser Runde erstmalig angewandte sogenannte Einheitspreisverfahren in Hinblick auf die Höhe des Zuschlagswerts liefern wird."

Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur: "Die Bundesnetzagentur prüft derzeit noch die Zulässigkeit der 136 Gebote. Die Zuschläge werden wir anschließend bekanntgeben."

Während in der ersten Ausschreibungsrunde die Preise noch im sogenannten Gebotspreisverfahren ("pay-as-bid") ermittelt wurden, also jeder erfolgreiche Bieter einen Zuschlag zu dem von ihm angebotenen Wert bekommen hat, gilt nun das Einheitspreisverfahren ("uniform pricing"). Hierbei bestimmt der Gebotswert des letzten bezuschlagten Gebots den Zuschlagswert aller anderen erfolgreichen Gebote.

Dieser Preismechanismus, der auch an der Strombörse zu Anwendung kommt, wird in dieser und in der nächsten Ausschreibungsrunde erprobt. Die Ergebnisse können zur Entwicklung des Ausschreibungsdesigns anderer Technologien verwendet werden. Erst nach der Entscheidung, ob ein Nachrückverfahren durchgeführt wird, wird der Einheitspreis bekannt gegeben.




(Quelle: BNetzA)


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