E-Autos können im Stromnetz über 1000 Euro pro Jahr erwirtschaften

16.06.15  09:20 | Artikel: 962770 | News-Artikel (e)

E-Autos können im Stromnetz über 1000 Euro pro Jahr erwirtschaften
3E Haus mit BMWi3 beim Laden | Bild: Lichtblick
Die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos kann ohne staatliche Subventionen deutlich verbessert werden. «Ein E-Auto kann über 1000 Euro im Jahr erlösen, wenn seine Batterie das Stromnetz stabilisiert», erklärt LichtBlick-CEO Heiko von Tschischwitz anlässlich des Spitzengespräches zur Elektromobilität, zudem Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern nach Berlin eingeladen hat.

LichtBlick hat die Machbarkeit der Stromnetz-Integration von E-Mobilen gemeinsam mit Partnern in einem einjährigen SchwarmStrom-Praxistest nachgewiesen. Dabei ging es um die Bereitstellung von sogenannter "Sekundärregelenergie", mit der die Spannung in den Stromleitungen konstant gehalten wird. Die Bundesregierung hatte das Projekt zum Leuchtturm der Elektromobilität erklärt.

Mit der Anschaffung von E-Autos und stationären Batteriespeichern bauen die Verbraucher eine gigantische Speicher-Kapazität auf. Bereits eine Million E-Mobile können mit einer größeren Leistung überschüssigen Wind- und Sonnenstrom aus dem Netz aufnehmen als alle deutschen Pumpspeicher-Kraftwerke zusammen. Da ein Auto im Schnitt 23 Stunden am Tag steht, kann ein Teil der Batteriekapazität ohne Komfortverlust für den Fahrer dem Stromnetz zur Verfügung gestellt werden. Auch das hat der SchwarmStrom-Praxistest nachgewiesen.




(Quelle: LichtBlick SE)


Themenbereiche:

Eletromobilität | Strommarkt

Schlagworte:

Batterie (42) | Stromnetz (103) | Elektroautos (6) | Stromnetz-Integration | SchwarmStrom (4) | Regelenergiemarkt (2)