Jedes zweite Unternehmen nicht auf IT-Notfälle vorbereitet

10.04.15  11:00 | Artikel: 962580 | News-Artikel (e)

Jedes zweite Unternehmen nicht auf IT-Notfälle vorbereitet

  • Große Unternehmen nur unwesentlich besser gerüstet als kleinere
  • Schnelle Reaktion bei digitaler Spionage oder Sabotage notwendig
  • Bei Notfallübungen werden Szenarien durchgespielt

Nur knapp die Hälfte (49 Prozent) aller Unternehmen in Deutschland verfügt über ein Notfallmanagement bei digitaler Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl. Das geht aus einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands BITKOM unter 1.074 Unternehmen hervor.

„Digitale Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl führen zu schweren Schäden und können Unternehmen in ihrer Existenz bedrohen“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Alle Unternehmen müssen auf solche Situationen vorbereitet sein und einen Notfallplan in der Schublade haben.“

Laut Umfrage sind größere Unternehmen nur unwesentlich besser gerüstet als kleinere. Bei Betrieben mit 500 oder mehr Mitarbeitern besitzen 62 Prozent ein Notfallmanagement. Bei mittelständischen Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern sind es 54 Prozent und bei kleineren Betrieben mit 10 bis 99 Beschäftigten 46 Prozent.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris Umfrageforschung im Auftrag des BITKOM durchgeführt hat. Dabei sind im Januar und Februar 1.047 Unternehmen ab 10 Mitarbeitern befragt worden. Die Interviews wurden mit Führungskräften durchgeführt, die für das Thema Wirtschaftsschutz verantwortlich sind. Dazu zählen Geschäftsführer sowie Führungskräfte aus den Bereichen Unternehmenssicherheit, IT-Sicherheit, Risikomanagement oder Finanzen. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.




(Quelle: BITKOM)


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