Wie Deutschland über die Zukunft des Autos denkt

05.04.15  10:00 | Artikel: 962562 | News-Artikel (e)

Wie Deutschland über die Zukunft des Autos denktZum Jahresbeginn 2015 stellten Autobauer in Detroit und Las Vegas neue Ideen für die Autos der Zukunft vor. Vernetzung, selbststeuernde Wagen, aber auch alternative Antriebssysteme wurden dabei diskutiert. Hybrid- und Elektroantrieb sind dabei für mehr als die Hälfte der Deutschen relevant, wie eine Umfrage für Statista zur Zukunft des Autos zeigt.

Demnach geben 31,2 Prozent der Befragten an, dass ein Hybridantrieb in Zukunft bei Automobilen für sie persönlich von Bedeutung sein wird. 24,4 Prozent sagen dies über den Elektroantrieb. Gasantriebe finden mit 4,7 Prozent jedoch kaum Zuspruch. Und fast 40 Prozent sehen alle der drei genannten Antriebsmodelle nicht als bedeutsam an.

Auffällig zudem: Deutlich höhere Preise für einen alternativen Antrieb ist kaum jemand bereit zu zahlen. Rund ein Viertel hält Mehrkosten von rund 10 Prozent für angemessen. Nur knapp über ein Zehntel würde noch tiefer in die Tasche greifen. Rund 30 Prozent sind sogar der Meinung, es dürfte keinen Preisunterschied geben.

Danach befragt, ab welchem Benzinpreis sie sich intensiv mit dem Umstieg auf einen Elektro- oder Gasantrieb beschäftigen würden, antworten gut 16 Prozent mit „nie“. Für rund ein Viertel der Befragten liegt die magische Marke bei zwei Euro. Eine etwa ebenso große Menge gibt an, sich bereits jetzt intensiv mit einem Umstieg zu beschäftigen. Zum Zeitpunkt der Befragung lag der Benzinpreis bei etwa 1,40 Euro.



Die Grafik zeigt Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zur Zukunft der Mobilität.

Statista befragte für die beschriebene Untersuchung Ende vergangenen Jahres 1.000 Personen über ein Online-Panel. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Bevölkerung Deutschlands zwischen 14 und 64 Jahren.

Diagramm: Statista




(Quelle: Statista)


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