E.ON: Konzernüberschuss 2014 im Rahmen der Erwartungen

11.03.15  08:30 | Artikel: 962469 | News-Artikel (e)

E.ON: Konzernüberschuss 2014 im Rahmen der Erwartungen

  • Cashflow stabil auf Vorjahresniveau
  • Dividende von 50 Cent je Aktie vorgesehen
  • Kostensenkung durch „E.ON 2.0“ bereits erreicht
  • Strategische Neuaufstellung kommt gut voran
  • Prognose 2015 für EBITDA zwischen 7,0 und 7,6 Milliarden Euro und für nachhaltigen Konzernüberschuss zwischen 1,4 und 1,8 Milliarden Euro

E.ON schließt das Jahr 2014 mit einem EBITDA von 8,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 9,2 Milliarden Euro), einem nachhaltigen Konzernüberschuss von 1,6 Milliarden Euro (2,1 Milliarden Euro) und einem gegenüber 2013 kaum veränderten operativen Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten von 6,3 Milliarden Euro ab. Die Werte liegen damit innerhalb der erwarteten Bandbreiten.

Das Jahr 2015 steht bei E.ON im Zeichen der strategischen Neuaufstellung. E.ON wird sich vollständig auf Erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen konzentrieren. Die Geschäftsfelder konventionelle Erzeugung inklusive Wasserkraft und der russischen Aktivitäten, globaler Energiehandel sowie das Öl-und Gasfördergeschäft sollen 2016 in eine eigenständige neue Gesellschaft mit neuem Namen überführt werden. Mit der Ende 2014 beschlossenen Strategie „Empowering customers. Shaping markets.“ richtet sich E.ON konsequent auf die tiefgreifenden Veränderungen in den Energiemärkten aus.

Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen: „Die neue Energiewelt wird vor allem von Kundenwünschen, technischer Innovation und Digitalisierung bestimmt. Hier sehen wir eine Vielzahl von Chancen für E.ON-Produkte und Dienstleistungen, die wir für und mit unseren Kunden entwickeln. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigt das wachsende Vertrauen unserer Kunden. So haben wir allein in Deutschland im letzten Jahr 60.000 neue Kunden dazu gewonnen.“

Teyssen betonte, dass es neben der neuen auch eine klassische Energiewelt gebe, die noch für Jahrzehnte von großer Bedeutung sein werde. „Großanlagen zur Strom- und Gasversorgung werden auch in Zukunft dringend gebraucht, wenn ein Land den Anspruch aufrechterhalten will, Industriestandort zu sein. Auf dem Feld der sicheren Energieversorgung wird die abzuspaltende Gesellschaft ab 2016 eine führende Rolle spielen. In der künftigen Aufstellung werden die zwei Unternehmen fokussierte Lösungen für ihre jeweiligen Zielgruppen anbieten und mit ihren Geschäftsmodellen unterschiedliche Investoreninteressen ansprechen.

Das Jahr 2015 markiert den Übergang zu einem neuen Kapitel für E.ON. 2014 hat sich E.ON insgesamt gut behauptet, wenn man die Marktumstände und Rahmenbedingungen berücksichtigt. Aber wir wollen mehr erreichen. Deshalb stellen wir jetzt aktiv die Weichen so, dass E.ON künftig alle Chancen der neuen Energiewelt voll nutzen und die Neue Gesellschaft eine tragende Rolle in der klassischen Energiewelt einnehmen kann. Die Vorbereitungen gehen gut voran, und wir wollen im zweiten Quartal erste Details der neuen Gesellschaften bekanntgeben.“





(Quelle: E.ON SE)


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