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BEE: Marktwirtschaftliche Impulse für den neuen Strommarkt

09.02.15  09:14 | Artikel: 962377 | News-Artikel (e)

BEE: Marktwirtschaftliche Impulse für den neuen Strommarkt
BEE Geschäftsführer Dr. Hermann Falk,
Bild: BEE
„Für den Erfolg der Energiewende ist es entscheidend, dass sich der Strommarkt flexibilisiert. Damit kann sich das Marktsystem auf die Erneuerbaren Energien ausrichten und die Erneuerbaren können zugleich mehr Verantwortung übernehmen“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE.

Die Flexibilisierung des Strommarktes sei die wesentliche Grundlage für die kosteneffiziente Nutzung von Strom aus wetterabhängigen Quellen wie Sonne und Wind.

„Jetzt beginnt die Energiewende 2.0, bei der es vor allem um die intelligente Nutzung der klimafreundlichen Strommengen geht! Deutschland kann mit Markt- und Ingenieurwissen der Welt zeigen, wie die Energiemärkte mit über 30 % Wind- und Solarstrom funktionieren können.“

Malte Jansen vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel sagt: „Die Stromnachfrage kann systematisch und dauerhaft an die fluktuierende Erzeugung von Wind- und Solarenergie angepasst werden. Das senkt sowohl die residuale Spitzenlast wie auch den Bedarf an gesicherter konventioneller Leistung erheblich.“

Die Dynamisierung der Strompreisbestandteile regt ein solches Verhalten bei verschieden flexiblen Verbrauchen an. So können Schwankungen in der Stromproduktion bei entsprechenden Preissignalen ausgeglichen werden anstatt sie zu exportieren, z.B. im Wärmesektor oder durch Industrieanlagen, die ihren Energieverbrauch kurzfristig verschieben. Die Wirtschaftlichkeit jeder einzelnen Flexibilität bestimmt dabei ihren Einsatz.



Studie Strommarkt-Flexibilisierung. Hemmnisse und Lösungskonzepte




(Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE))


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Strommarkt

Schlagworte:

Marktwirtschaftliche Impulse | Strommarkt (81) | Marktsystem (2) | Strommengen (12) | Flexibilitätsoptionen (2)