Rückgang im deutschen PV-Markt trifft insbesondere kleinere Gewerbe-Anlagen

05.02.15  09:31 | Artikel: 962364 | News-Artikel (e)

Rückgang im deutschen PV-Markt trifft insbesondere kleinere Gewerbe-Anlagen
Durch verschiedene gesetzliche
Änderungen stagniert der Ausbau
der Photovoltaik in Deutschland
Mit der Veröffentlichung der Zubauzahlen des Monats Dezember steht nun fest, dass in 2014 lediglich 1,9 GW an Photovoltaik-Anlagen in Deutschland neu installiert wurden.

Dieser Negativtrend im PV-Zubau zeichnete sich bereits im ersten Quartal 2014 ab und entspricht genau der Marktprognose von EuPD Research aus dem Mai letzten Jahres.

Auch die Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) zum 1. August 2014 bewirkte lediglich einen minimalen Vorzieheffekt mit 345 MW an Neuinstallationen im Monat Juli, was rückblickend zugleich den Jahreshöchstwert darstellt.

Der Tiefstpunkt folgte zu Beginn des 4. Quartals im Monat Oktober, der historisch schwach mit nur 75 MW Zubau ausfiel.

Zubau-Photovoltaik-2014
Diagramm: Proteus Solutions

Im Vergleich der Anlagensegmente ist insbesondere die kommerzielle Aufdachanlage zwischen 10 und 40 kWp von deutlichem Rückgang geprägt. Mit 258 MW wurden in 2014 im Vergleich zum Vorjahr weniger als die Hälfte der Anlagen dieser Größenklasse neu errichtet.

Im Freiflächensegment konnten insbesondere die ostdeutschen Bundesländer Sachsen-Anhalt und Brandenburg punkten, die nur einen minimalen Rückgang von 12 bzw. 11 Prozent in 2014 gegenüber 2013 verbuchen mussten.




(Quelle: EuPD Research)


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