43 Prozent der Bundesbürger fordern von Energieversorgern individuelle Angebote

03.02.15  12:00 | Artikel: 962352 | News-Artikel (Red)

43 Prozent der Bundesbürger fordern von Energieversorgern individuelle Angebote 43 Prozent der Bundesbürger wünschen sich individuelle Kundenangebote von Energieversorgern.

Sie interessieren sich stärker denn je für ihren Strom- und Wärmeverbrauch, um die Kosten beeinflussen zu können. Doch nicht einmal jeder Fünfte erhält nach eigenen Angaben passgenauen Offerten.

Das zeigt die aktuelle bevölkerungsrepräsentative Umfrage "Marketing und IT 2015" von CSC (NYSE:CSC). Dazu wurden bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Bundesbürger über Toluna befragt.

Das Interesse der Deutschen an aktiver Kundenkommunikation der Energieunternehmen ist groß. Individuelle Angebote von Versorgern (43 Prozent Zustimmung) stoßen auf ein weitaus größeres Interesse als von Firmen anderer Branchen wie Telekommunikation (31 Prozent), Banken (28 Prozent) oder Versicherungen (27. Prozent). Nur 24 Prozent lehnen eine persönliche Ansprache der Energieversorger klar ab, 33 Prozent sind unentschieden.

"Neue Technologien und Geschäftsmodelle prägen zunehmend das Versorgungsgeschäft. Allerdings fühlen sich die Verbraucher in Deutschland von den Versorgern noch nicht ausreichend abgeholt", sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. "Die Kunden von heute werden immer mehr zum aktiven Prosumenten von morgen, deren Beziehung zum Energieversorger vom Einsatz digitaler Technologien bestimmt ist." Professionelles Energiemanagement, selbst erzeugte Energie und die Möglichkeiten der Vernetzung von Haushalten rücken dabei immer mehr in den Mittelpunkt.
Dynamische-Stromtarife-AppellDie Versorger, jahrzehntelang eher technisch geprägt, beginnen erst langsam, sich auf den Kunden zu fokussieren. "Früher haben die Unternehmen Geld mit dem bestehenden Kraftwerkspark verdient. Der Privatverbraucher stand nicht im Zentrum des Interesses, zumal er ohnehin kaum den Versorger gewechselt hat", so Claus Schünemann. Das ändert sich jetzt: Die Firmen wandeln sich zu Energiedienstleistern und wenden sich damit künftig dem Kunden zu.

"Die Orientierung hin zum Kunden muss jedoch schnell geschehen. Sonst nehmen Unternehmen anderer Branchen den Versorgern das Geschäft ab. IT- und Telekommunikationsunternehmen haben den lukrativen Markt längst im Visier", sagt Claus Schünemann. Es gilt also für die Versorger, den Verbraucher und die Informationen über ihn als Wert an sich zu betrachten. Die Daten, die Kunden mit den Unternehmen bereit sind zu teilen, müssen intelligent ausgewertet werden, um individuelle Angebote bieten zu können.

Geht es nach den Bundesbürgern, soll die Kommunikation mit dem Versorger überwiegend online erfolgen: 40 Prozent wünschen sich einen Kontakt per Mail, 26 Prozent per Post.

Anmerkung der Redaktion:
Die Ergebnisse der Umfrage sind nicht zur Veröffentlichung freigegeben, liegen der Redaktion jedoch vor und können gerne angefordert werden.

Zu beachten ist außerdem, dass es sich bei CSC um einen amerikanisches Unternehmen handelt, das IT-Dienstleistungen anbietet. In erster Linie geht es darum, Wissen über die Kunden zu erhalten, damit dann das Marketing zielgerichteter arbeiten kann.


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(Autor: Computer Sciences Corp (CSC))


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