Franz Alt: Sonne und Wind schicken uns noch immer keine Rechnung

12.12.14  09:15 | Artikel: 962186 | News-Artikel (Red)

Franz Alt: Sonne und Wind schicken uns noch immer keine Rechnung
Franz Alt
Bild: sonnenseite.com
2014 hat die Große Koalition das Erneuerbare-Energien-Gesetz so radikal novelliert, dass der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland gegenüber 2012 um etwa 80 % zurückging.

Viele Menschen meinen, dass sich Solarstrom hierzulande jetzt nicht mehr rechnet. Doch Fachleute kommen zum Schluss, dass gerade die kleineren Anlagen nach wie vor auch ökonomisch attraktiv sind, ökologisch sowieso.

Fakt ist, dass im Dezember 2014 pro Kilowattstunde Solarstrom auf dem Hausdach 12,59 Cent Einspeise-Vergütung bezahlt werden. „Das Solardach lohnt sich weiterhin“, schrieb die FAZ-Sonntagszeitung schon im August 2014. Es lohnt sich deutlich besser als das Tagesgeldkonto auf einer Bank.

„Renditen von vier Prozent sind gut möglich“, schrieb die FAZ. Die 12,59 Cent pro KWh gibt es nach wie vor 20 Jahre lang. Wenn sich dann die Anlage amortisiert hat, kann der Besitzer etwa 20 weitere Jahre Solarstrom für etwa einen Cent pro KWh erzeugen – das ist unschlagbar preiswert.

Der Strom aus der Steckdose kostet heute etwa 27 bis 29 Cent pro KWh. Deshalb ist Eigenverbrauch das Gebot der Stunde. Die Speicherbatterien hierfür werden ähnlich wie der Solarstrom immer preisgünstiger.

Eine Kilowatt Anlagenleistung kostet zurzeit etwa 1.600 Euro, bei Anlagen bis zu zehn KW. Bei über 10 KW kann man mit circa 1.300 Euro pro KW rechnen. Wer seine Anlage exakt auf den Wirtschaftlichkeits-Prüfstand stellen will, wird fündig bei Stiftung Warentest. Natürlich hängen die Erträge wesentlich vom Standort und von der Ausrichtung der Dächer ab.





(Autor: Franz Alt)


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