ÜNB bereiten sich auf den Winter vor: Netzreserve soll Stromversorgung sicherer machen

11.12.14  08:45 | Artikel: 962170 | News-Artikel (e)

ÜNB bereiten sich auf den Winter vor: Netzreserve soll Stromversorgung sicherer machen

  • Übertragungsnetzbetreiber sichern 3.636 Megawatt Reservekapazität für den Winter
  • Vorzeitige Stilllegung von Kernkraftwerk Grafenrheinfeld macht zusätzliche Netzreserve nötig
  • Gemeinsame Krisenübung zu kritischer Netzsituation im Winter durchgeführt

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW bereiten sich auf den Winter vor und treffen Vorkehrungen, um die Systemstabilität auch bei der im Winter bestehenden besonders starken Belastung des Höchstspannungsnetzes zu gewährleisten. Dazu haben sie in Absprache mit der Bundesnetzagentur bislang insgesamt 3.091 Megawatt Reservekapazität gesichert, die ab Januar nochmals um 545 Megawatt auf dann 3.636 Megawatt erhöht wird.

Die Beschaffung der Netzreserve wird durch die Reservekraftwerksverordnung geregelt. Danach hat die Bundesnetzagentur den von den Übertragungsnetzbetreibern ermittelten Bedarf an Kraftwerken für die Netzreserve geprüft und veröffentlicht.

Die Regulierungsbehörde hat einen unmittelbaren zusätzlichen Bedarf von insgesamt 609 Megawatt (64 Megawatt plus 545 Megawatt) an Erzeugungskapazität für die Netzreserve festgestellt. 3.027 Megawatt hatten die Übertragungsnetzbetreiber in Absprache mit der Regulierungsbehörde bereits längerfristig gesichert.





(Quelle: TenneT Holding B.V.)


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