RheinEnergie und AVG Köln nehmen Photovoltaikanlage in Betrieb

11.11.14  09:00 | Artikel: 962062 | News-Artikel (e)

RheinEnergie und AVG Köln nehmen Photovoltaikanlage in BetriebDie Photovoltaikanlage wurde auf dem Dach einer Lagerhalle installiert und erzeugt im Jahr circa 290.000 Kilowattstunden Strom, der vollständig in das öffentliche Netz eingespeist wird. Damit können jährlich etwa 145 Tonnen CO2 vermieden und rund 90 Kölner Haushalte mit klimaschonendem Strom versorgt werden.

Die neue Anlage verfügt über eine Leistung von 320 Kilowatt und besteht aus 1.280 Solarmodulen der Firma Hanwha Q CELLS, dem größten europäischen Photovoltaik-Anbieter mit Hauptsitz in Deutschland.

Erfolgreiche Klimaschutz-Kooperation

Der Stadtwerkeverbund kooperiert mit dieser Anlage bereits zum vierten Mal in Sachen Klimaschutz. Neben den beiden Anlagen auf dem AVG-Gelände in Niehl wurden Photovoltaikanlagen auf Hallen der AWB und dem Dach des Lentparks der KölnBäder installiert.

„Zusammen mit der RheinEnergie als Konzernschwester in der Stadtwerke-Konzern-Holding leisten wir mit der neuen Photovoltaikanlage einen weiteren wichtigen Beitrag zur Schonung von Klima und Ressourcen“, erklärt Andreas Freund, Sprecher der Geschäftsführung der AVG Köln.

Aus Photovoltaikanlagen können nach dem aktuellen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nicht nur Privatkunden, sondern auch Gewerbe- und Industriefirmen weiterhin wirtschaftlichen Nutzen ziehen. „Wir freuen uns über die produktive Zusammenarbeit mit einem Unternehmen wie der RheinEnergie. Gemeinsam zeigen wir, dass die Produktion von Solarstrom für unterschiedliche Kundengruppen in Deutschland Sinn macht“, so Ralf Wirth, Großkundenbetreuer für den deutschsprachigen Raum bei Hanwha Q CELLS.

RheinEnergie setzt auf Photovoltaik

PV-Anlage Rheinenergie

Mit der neuen Anlage in Niehl betreibt die RheinEnergie nun insgesamt 16 Photovoltaikanlagen, von denen die Hälfte im Kölner Stadtgebiet installiert ist. Die Gesamtleistung aller Anlagen liegt bei 18.065 Kilowatt. Sie sparen rund 8.800 Tonnen CO2 pro Jahr und können jährlich etwa 5.000 Haushalte versorgen.

Weitere Anlagen sollen folgen: „Wir setzen auf Stromerzeugung aus Erneuerbarer Energie und haben uns das Ziel gesetzt, unser Photovoltaik-Anlagenportfolio stark zu erweitern“, sagt Thomas Zerres, Leiter Erneuerbare Energien Bio- und Solarenergie bei der RheinEnergie.

Energie & Klima 2020

Der Ausbau des Anteils erneuerbarer Energiequellen im Stromerzeugungsportfolio ist Teil des Klimaschutzprogramms „Energie & Klima 2020“, das die RheinEnergie Ende 2007 ins Leben gerufen hat.

Ziel dieses Programms ist es, energieeffiziente Technologien und Projekte zu fördern und somit den CO2-Ausstoß dauerhaft zu senken. Insgesamt 25 Millionen Euro stellt die RheinEnergie dafür zusätzlich zur Verfügung und der Erfolg ist messbar: Rund 158.000 Tonnen des klimaschädlichen CO2 können dank des Programms Jahr für Jahr zusätzlich eingespart werden. Konkret entspricht dies der jährlichen CO2-Bilanz von mehr als 20.000 Kölnern oder auch 23.000 Hin- und Rückflügen von Köln nach Los Angeles.




(Quelle: RheinEnergie AG)


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