Mini Photovoltaik-Anlagen für jeden Haushalt

04.04.14  13:55 | Artikel: 961378 | News-Artikel (Red)

Mini Photovoltaik-Anlagen für jeden Haushalt
Mini PV Anlage von Solardirekt,
die von Präg vertrieben wird.
Der Energiehändler Präg aus Kempten bietet ab sofort ein neues Produkt in seinem Portfolio an: eine Mini Photovoltaik-Anlage. Mit ihr können Mieter, Wohnungsinhaber und Hausbesitzer Solarstrom für den Eigenbedarf erzeugen - und ihre Stromkosten zum Beispiel mit der Mini PV 250 so jährlich um etwa fünf Prozent reduzieren.

Mit weiteren Produkten sind sogar Einsparungen bis zu 19 Prozent möglich. Die kleinen und mobilen Module für Balkon, Terrasse oder Dach lassen sich einfach durch einen Fachmann an das Hausnetz anschließen. Zudem sind ihre Anschaffungskosten überschaubar.

„Immer mehr Kunden setzen auf erneuerbare Energien, um selbst einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und Stromkosten zu sparen. Allerdings: Vielen Verbrauchern ist der Kauf einer herkömmlichen Photovoltaik-Anlage schlichtweg zu teuer und die Installation zu aufwändig. Zudem können gerade Mieter eine entsprechende Anlage nur selten auf das Dach oder in den Garten des Hausbesitzers installieren lassen. Die Mini Photovoltaik-Anlage kann hier eine gute Alternative sein“, sagt Präg-Geschäftsführer Marc Deisenhofer.

Der Unterschied zwischen einer herkömmlichen und einer Mini Photovoltaik-Anlage besteht darin, dass bei einer normalen Anlage der erzeugte Strom lediglich in das Stromnetz eingespeist wird. Bei einer Mini Photovoltaik-Anlage hingegen fließt der erzeugte Strom direkt in das eigene Hausnetz und die Stromkosten werden sofort reduziert. Zudem bietet die Anlage Unabhängigkeit vom Stromnetz. Ein weiterer positiver Aspekt der Mini Photovoltaik-Anlage: Sie ist wartungsfrei.

Die von Präg angebotene Photovoltaik-Anlage Solardirekt Mini PV 250, 500, 750 oder 1000 Watt-Peak ermöglicht es auf einfache Art, umweltfreundlichen Strom zu erzeugen und dabei Kosten zu reduzieren. So können Besitzer der Mini PV 250 etwa 65 Euro im Jahr an Energiekosten sparen. Wer sich für die 1000-Watt-Peak-Anlage entscheidet, kann jährlich sogar bis zu 266 Euro sparen.

Die Systeme, die von Präg vertrieben werden, sind Anlagen vom Hersteller Solardirekt und in zwei Ausführungen erhältlich: In der Standard-Variante gibt es ein asiatisches Modul, in der Premium-Variante werden Solarworld-Module aus deutscher Fertigung verwendet. Die günstigste Variante ist schon für ca. 630,00 € zu haben. Kunden sollten vor dem Kauf jedoch nachrechnen, ob sich das Angebot für die individuelle Situation auch rentabel ist.

Die kompakte Anlage verfügt über alle notwendigen Komponenten, um eigenen Strom zu erzeugen. Der Aufbau ist mit wenigen Handgriffen und nahezu ohne Werkzeug möglich, da der Modulträger bereits vormontiert ist. Der Anschluss zur Einspeisung des erzeugten Stroms in das eigene Netz muss jedoch von einem Elektrofachmann durchgeführt werden. Zudem muss die Anlage vor Inbetriebnahme beim Energieversorger und bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden - dies übernimmt Präg jedoch für seine Kunden.

Laut Angaben der Geschäftsleitung vertreibt Präg diese Produkte, um sich entsprechend breiter im lokalen Energiemarkt zu positionieren. Ob der Verkauf erfolgreicher ist, als bei Mitbewerbern, bleibt abzuwarten.

Die Aussage, dass solche Mini-PV-Anlagen bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden müssen, ist nur dann richtig, wenn die Kleinanlagen ins Netz einspeisen würden, was üblicherweise jedoch nicht der Fall sein sollte. Auch hier hilft der Elektro-Fachmann weiter.

Die Aussage im letzten Absatz ist korrekt. So jedenfalls ist die offizielle Stellungnahme der Bundesnetzagentur. Mini-PV-Anlagen werden üblicherweise so dimensioniert, dass die erzeugte Leistung immer unter der Grundlast liegt. Mit Spitzen oder Arbeitswerten darf hier nicht gerechnet werden. Sollte die Anlage - egal was für ein Zähler verbaut ist - ins Netz einspeisen, so passiert technisch mit Sicherheit nichts. Kommt allerdings der Netzbetreiber dahinter, so wird es erfahrungsgemäß nicht billig. Das ist der Grund, warum auch solche Anlagen - mit nur einem Modul - teilweise freiwillig als EEG-Anlagen bei der BNetzA gemeldet werden. Damit verbunden ist allerdings ein Netznutzungsvertrag mit dem Netzbetreiber.
So viel zum Thema "Dunnschiss" liebe User im holzvergaser-forum.de. Man beachte Logik und die Rechtslage.


Mit Text-Material von scrivo PublicRelations / Adolf Präg GmbH & Co. KG

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Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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