BMF: Warnung vor E-Mail-Betrug

08.01.14  10:20 | Artikel: 961111 | News-Artikel (e)

BMF: Warnung vor E-Mail-BetrugAchtung: Betrüger versenden E-Mails im Namen des Bundesministeriums der Finanzen

Aktuell versuchen Betrüger, per E-Mail an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern zu gelangen. Ihre Masche: Sie geben sich per E-Mail als „Bundesministerium der Finanzen“ aus und behaupten, die betroffenen Bürger hätten Anspruch auf eine Steuerrückerstattung. Um diese zu erhalten, müsse ein in der E-Mail angehängtes Formular ausgefüllt werden, bei dem unter anderem Angaben zu Kontoverbindung und Kreditkarte sowie Sicherheitscode gemacht werden sollen.

Das Bundesministerium der Finanzen warnt davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren.

Benachrichtigungen über Steuererstattungen werden nicht per E-Mail verschickt und Kontenverbindungen nie in dieser Form abgefragt. Zuständig für die Rückerstattung von überzahlten Steuern ist zudem nicht das Bundesministerium der Finanzen, sondern das jeweils zuständige Finanzamt.


Anmerkung der Redaktion:
Ob die Versender dieser Mails damit den geplanten Erfolg haben ist eher fraglich. Deutsche Bürger sind wohl eher überrascht und skeptisch, wenn ein Ministerium schreibt, es gäbe Geld zurück.




(Quelle: BMF)


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