Statistik: E-Government rückläufig

30.12.13  15:00 | Artikel: 956248 | News-Artikel (Red)

Statistik: E-Government rückläufig36 Prozent der deutschen Onliner nutzen laut einer Studie der Initiative D21 das E-Government deutscher Behörden. Doch es werden immer weniger und im internationalen Vergleich wird in Deutschland noch wenig elektronisch gemacht. Eine Statistik.

Unter E-Government (deutsch: E-Regierung) im weiteren Sinn versteht man die Vereinfachung und Durchführung von Prozessen zur Information, Kommunikation und Transaktion zwischen staatlichen, kommunalen und sonstigen behördlichen Institutionen mit Bürgern bzw. Unternehmen durch den Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationstechniken.

36 Prozent der deutschen Onliner nutzen laut einer Studie der Initiative D21 die elektronischen Angebote und Dienste von Behörden und öffentlichen Einrichtungen, die über das Internet genutzt werden können, wie z.B. die elektronische Steuererklärung.

Damit ist die Aufgeschlossenheit gegenüber solchen E-Government-Angeboten gegenüber der Vorjahresumfrage deutlich rückläufig. Außer in Deutschland wurden auch noch in fünf weiteren Ländern Internet-Nutzer befragt. Demnach ist die Begeisterung für E-Government in Österreich oder der Schweiz deutlich ausgeprägter als hierzulande, bei Briten und US-Amerikaner ist das Interesse offenbar geringer. Generell gilt, dass die E-Government-Nutzung zurück geht.

eGovernment-Nutzung 2012-2013

Quelle: Statista

Die Entwicklung ist nicht verwunderlich, da viele z.B. viele Behörden in Deutschland noch nicht einmal eMails digital signieren können. Häufig werden eMails sogar per Briefpost beantwortet und Faxe benötigen Tage für die Zustellung über den zentralen Posteingang. Über Hundert Jahre Beamtentum können nicht in einer Dekade umgekrempelt werden. Man reiche Formblatt 24/1 IV.




(Autor: Statista | BLK)


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