Ensys AG: Energiepolitik nach dem Koalitionsvertrag - Energiewende darf nicht auf der Strecke bleiben

04.12.13  09:45 | Artikel: 956186 | News-Artikel (e)

Ensys AG: Energiepolitik nach dem Koalitionsvertrag - Energiewende darf nicht auf der Strecke bleiben Die neuen Regierungsparteien haben in Bundestag und Bundesrat komfortable Mehrheiten. Sie könnten der Energiewende neuen Schub geben. Davon ist im Koalitionsvertrag aber nichts zu sehen, meint Andreas Hergaß, Vorstand des Energiedienstleisters Ensys AG.

Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung steht. CDU, CSU und SPD haben sich auf Basis zahlreicher Kompromisse zusammengerauft. Doch kaum jemand jubelt auf. Vor allem in Energiefragen fehlt es dem schwarz-roten Zweckbündnis an einer klaren politischen Linie. Vielmehr gehen teils recht demotivierende Signale vom neuen Regierungsprogramm aus: So soll es zum Beispiel keine steuerliche Entlastung für Häuslebauer und Eigentümer geben, die ihre Gebäude energieeffizient sanieren wollen. Zwar ist beabsichtigt, die Anzahl der Betriebe, die von der EEG-Umlage befreit werden, zu reduzieren.

Vor dem Hintergrund all dieser Herausforderungen zeigt sich, dass die Energiewende an Fahrt verliert. Der Koalitionsvertrag gibt keine neuen Antworten auf die anstehenden Fragen. Er enthält zwar einige fällige Korrekturen, bleibt jedoch konkrete Lösungen schuldig.


Über die Ensys AG:
1998 - mit der Liberalisierung des Energiemarktes - nahm die Ensys AG als reines Stromhandelsunternehmen ihre Arbeit auf. Heute zählt sie zu den bundesweit tätigen, mittelständischen Energieunternehmen im B2B-Bereich. Gemeinsam mit ihren Filial-, Immobilien-, Gewerbe-, Geschäfts- und Industriekunden entwickelt die Ensys AG branchenspezifische Lösungen in den Bereichen Beschaffung, Versorgung und Energieeffizienzmanagement. Die Ensys AG hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und beschäftigt rund 65 Mitarbeiter.




(Quelle: Ensys AG)


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