Förderprogramm für dezentrale Batteriespeichersysteme in Verbindung mit PV-Anlagen auch 2014

28.08.13  10:27 | Artikel: 955887 | News-Artikel (Red)

Förderprogramm für dezentrale Batteriespeichersysteme in Verbindung mit PV-Anlagen auch 2014 Die Bundesregierung will die Förderung von stationären und dezentralen Batteriespeichersystemen in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen auch nach 2013 fortführen. Dafür sollen Mittel aus dem Sondervermögen des Energie- und Klimafonds (EKF) verwandt werden, wie die Bundesregierung in einer Antwort (17/14536) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/14413) schreibt.

Da das Programm aber erst am 1. Mai 2013 gestartet wurde, gebe es noch keine Erfahrungswerte, wie hoch das Fördervolumen für 2014 anzusetzen sei. Von Anfang Mai bis Ende Juni 2013 wurden im Rahmen des Förderprogramms für Batteriespeichersysteme in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen nach Angaben der Bundesregierung mehr als 350 Anträge bewilligt.

Insgesamt seien dabei Zuschüsse mit einem Kreditvolumen in Höhe von rund 6,2 Millionen Euro zugesagt worden. Das Förderprogramm wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Zusammenarbeit (BMU) mit der Bankengruppe KfW gestartet.

Gefördert werden dabei vor allem Speicher von Solarstromanlagen, die seit dem 1. Januar 2013 installiert wurden und eine installierte Leistung von mehr als 30 Kilowatt peak (kWp) haben. Laut Antwort der Bundesregierung ist die KfW übrigens recht schnell mit der Antragsbearbeitung: Nach rund acht Tagen ist erine Bearbeitung erledigt, sofern alle Unterlagen vollständig vorliegen.

Durchaus interessant ist auch das Thema Zeitverzug bei Nachrüstung (Frage 18), welches in der Anfrage behandelt wird:

Frage: Aus welchem Grund muss zwischen der Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage und der Inbetriebnahme des Batteriespeichersystems ein Zeitraum von mindestens sechs Monaten liegen, um die Bedingungen einer Nachrüstung im Sinne der Richtlinien zur Förderung von stationären und dezentralen Batteriespeichersystemen zur Nutzung in Verbindung mit Photovoltaikanlagen zu erfüllen?

Antwort: Die Regelung verringert die Wahrscheinlichkeit, dass ein Investor zum Zweck seiner betriebswirtschaftlichen Optimierung eine Investition in eine Photovoltaikanlage und ein Speichersystem sachfremd in zwei Investitionen aufspaltet und beide in kurzem Zeitabstand in Betrieb nimmt, nur um für die Investition in das Batteriespeichersystem von den höheren spezifischen förderfähigen Kosten bei einer Nachrüstung zu profitieren.


weitere Infos zu Batteriespeichersystemen:

pv-magazine.de: Über 170 Batteriespeichersysteme in der pv magazine Marktübersicht




(Autor: Bundestag | Björn-Lars Kuhn)


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