Angie`s strahlendes Erbe

23.08.13  07:10 | Artikel: 955874 | News-Artikel (e)

Angie`s strahlendes ErbeAm 10. März 2012 positioniert sich Bundeskanzlerin Angela Merkel im Videopodcast der Bundesregierung für den schnelleren Ausstieg aus der Kernenergie. Durch die Reaktorkatastrophe in Fukushima wären Risiken sichtbar geworden, die sie so nicht für möglich gehalten hätte. Doch das Abschalten der Kernkraftwerke wird die Probleme nicht lösen. Das Abschalten der Kernkraftwerke sorgt lediglich dafür, dass die Probleme nicht noch unlösbarer werden. Denn der Müll den unsere Kraftwerke bereits produziert haben, bleibt für Jahrtausende ein Problem. Als Bundesumweltministerin war Angela Merkel maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich die Probleme um den Atommüll in Deutschland zugespitzt haben. Diese treffen uns im Moment mit voller Kraft in Form der sogenannten atomaren "Zwischenlager" Asse II und Morsleben.

Bleibt nur zu wünschen: "Gück auf!" für den Salzstock in Gorleben. Erfahrungen mit Salzstöcken als Atommülllager haben wir ja ausreichend. Zukünftig wahrscheinlich auch mit der Rückholung und Sanierung der Altlasten. Die Kosten sind kein Problem, denn der Atommüll gehört ja heute dem Bund und so kommt der Steuerzahler für diese Kosten auf. Sollte es trotz der Expertise der Bundeskanzlerin Merkel Probleme mit Gorleben geben, können wir auf das Vorgehen unserer französischen Nachbarn zurückgreifen.

Das französische Atomzentrum Centre nucléaire in Valduc machte unlängst eine Ausschreibung über 4.000 Schnellkochtöpfe. Auf Nachfrage weshalb eine atomare Forschungseinrichtung so viele Schnellkochtöpfe benötigt, teilte diese mit, dass die Schnellkochtöpfe zum Beispiel zur Lagerung von Plutonium genutzt werden. Angie's Altlasten könnten so vielleicht in Schnellkochtöpfe verpackt zum Familienerbstück werden. Eingelagert in deutschen Kellern könnten sie für die nächsten 6.000 Generationen weiter vererbt werden. In Frankreich sind die verantwortlichen Politiker für die Atomenergie sicher Köche.


Interessante Filme zur Rolle von Angela Merkel bei den Atommülllagern Asse II und Mosleben finden Sie auf unserer Internetseite www.solarart-kraftwerk.de , ebenso einen satirischen Beitrag zum "Es fährt ein Zug nach nirgendwo".




(Quelle: SolarArt Kraftwerk 1)


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | BTW2013

Schlagworte:

Kernkraft (23) | Risiken (10) | Salzstöcke | Atommülllager | Kommentar (56)