Kontinuierlich gute Erträge - alpha ventus zieht Bilanz für 2012

29.04.13  06:00 | Artikel: 955466 | News-Artikel (e)

Kontinuierlich gute Erträge - alpha ventus zieht Bilanz für 20122012 lag der Jahresertrag von alpha ventus erneut über den Erwartungen. Im vergangenen Jahr hat der erste deutsche Offshore-Windpark 267,8 Gigawattstunden Strom ins Übertragungsnetz eingespeist. Der Energieertrag liegt damit 15,3 Prozent über dem ursprünglich prognostizierten Wert. Die gute Ertragstendenz schreibt sich auch für das erste Quartal 2013 fort.

Das Windjahr 2012 erwies sich für die Betreiber EWE, E.ON und Vattenfall als besonders ausgeglichen. Im Unterschied zum Jahr 2011, das über die Wintermonate hohe Ausbeuten lieferte, verteilten sich die Erträge 2012 nahezu gleichmäßig über das Jahr. Im ersten Quartal 2013 setzt sich die positive Ertragstendenz fort. Alpha ventus speiste von Januar bis März mit über 63 Gigawattstunden annähernd so viel Strom in das Übertragungsnetz ein wie im Vergleichszeitraum 2012.

„Mit dem Betriebsjahr 2012 sind wir sehr zufrieden“, fasst Wilfried Hube zusammen, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft DOTI. „Es ist nach etwas mehr als zwei vollständigen Betriebsjahren immer noch zu früh, um eine Regel ablesen zu können und die Ertragsprognosen in Zukunft dauerhaft nach oben zu korrigieren. Dennoch zeigt der verlässlich gute Ertrag von alpha ventus, dass wir mit der Offshore-Windenergie auf dem richtigen Weg sind. Die Betreiber von alpha ventus setzen auf die Offshore-Windenergie als einen wichtigen Bestandteil des zukünftigen Energiemix. Langfristig ist es dabei unser Ziel, den Serviceaufwand für die Anlagen weiter zu reduzieren. Die Erfahrungen dabei kommen nicht zuletzt auch den Folgeprojekten zugute.“

Rechnerisch erreichten die zwölf Windenergieanlagen von alpha ventus im Betriebsjahr 2012 4.463 Volllaststunden, ein Wert, der ebenfalls auf dem Niveau des Betriebsjahres 2011 liegt. Die Anlagenverfügbarkeit des Windparks lag 2012 bei durchschnittlich 96,5 Prozent. Für das laufende Jahr 2013 rechnet die DOTI mit einer geringfügig reduzierten Verfügbarkeit, da ab Mai verschiedene Wartungs- und Servicemaßnahmen im Windpark geplant sind. Als erster deutscher Offshore-Windpark wurde alpha ventus 2010 offiziell in Betrieb

OffShore Windpark alpha ventus
alpha ventus | Bild: alpha-ventus.de

alpha ventus
alpha ventus ist der erste deutsche Offshore-Windpark, der auf hoher See errichtet wurde. Das Pilotprojekt rund 45 Kilometer vor der Küste Borkums liefert grundlegende Erfahrungen für Bau und Betrieb eines Offshore-Windparks. Im Testfeld alpha ventus kommen insgesamt zwölf Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz: Sechs Anlagen des Typs AREVA Wind M5000 sowie sechs Anlagen der REpower 5M auf zwei unterschiedlichen Fundamenten. Während die AREVA Wind-Anlagen auf Tripods stehen, sind die REpower-Anlagen auf Jacket-Gründungen montiert. Die von alpha ventus eingespeiste Strommenge entspricht 2011 und 2012 jeweils rund 267 Millionen Kilowattstunden und damit rechnerisch dem Verbrauch von rund 70.000 Vier-Personen-Haushalten in diesen Jahren.

Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse fließen in Konstruktion, Bau und Betrieb zukünftiger Offshore-Anlagen ein. EWE, E.ON und Vattenfall haben für die Realisierung des Windparks alpha ventus die „Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH & Co. KG“ (DOTI) gegründet. Unter der Bezeichnung „Borkum West“ hat DOTI die Genehmigungsrechte an dem Testfeld von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Stiftung Offshore-Windenergie) gepachtet. Die DOTI-Gesellschafter realisieren derzeit in Deutschland die Folgeprojekte Riffgat (EWE), Amrumbank West (E.ON) und DanTysk (Vattenfall).




(Quelle: alpha-ventus.de)


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