SMA und STIEBEL ELTRON gemeinsam aktiv - Energiemanagement im «Haus der Zukunft»

08.03.13  13:10 | Artikel: 955253 | News-Artikel (e)

SMA und STIEBEL ELTRON gemeinsam aktiv - Energiemanagement im «Haus der Zukunft»STIEBEL ELTRON, weltweit zu den Markt- und Technologieführern in den Bereichen «Haustechnik» und «Erneuerbare Energien» zählendes Unternehmen, und die SMA Solar Technology AG, weltweit führend im Bereich der Systemtechnik für Photovoltaikanlagen, geben Kooperation auf der ISH bekannt.

Der Gedanke ist faszinierend: Eine Wärmepumpe schaltet sich ein, wenn erneuerbare Energie von der Sonne ausreichend und kostengünstig zur Verfügung steht. Im Augenblick nicht benötigte Energie lagert das System in thermische Speicher oder Batteriespeicher ein. Die Entscheidung speichern, verbrauchen oder einspeisen, fällt das Energiemanagementsystem auch nach den Prognosen der zu erwartenden PV-Leistung als auch des zu erwartenden Verbrauchs.

Das, was hier noch wie eine Zukunftsvision klingt, ist dank moderner Technik schon Wirklichkeit und ermöglicht Betreibern von Photovoltaikanlagen eine noch effizientere Nutzung ihres selbst erzeugten Stroms - so lautet die zentrale die Botschaft der beiden Unternehmen.

"Die gemeinsame Nutzung von Kompetenz und Know-how im Bereich Strom- und Wärmeerzeugung sowie intelligentem Energiemanagement zeichnet die jetzt startende Kooperation aus", erläutert Karlheinz Reitze, Geschäftsführer STIEBEL ELTRON. Die Allianz der beiden etablierten Namen im Segment Energie- und Wärmeerzeugung, Eigenverbrauchsoptimierung und dezentraler Speichertechnologien stellt dabei ein attraktives Produktangebot für die ökologisch und ökonomisch nachhaltige Nutzung von Photovoltaik und Wärmepumpen in Kombination mit Home-Management-Systemen und internetbasierter Heizungssteuerung in den Vordergrund. Zu dem Zweck sorgen beide Partner für umfassende Kompatibilität ihrer jeweiligen Komponenten.

"Mit der Einbindung von Wärmepumpen in unser Energiemanagementsystem kann man den Eigenverbrauch signifikant erhöhen. Dabei wird ein thermischer Wärmespeicher über eine Wärmepumpe angesteuert, die wiederum durch die PV-Anlage auf dem Dach versorgt wird. Zusammen mit dem Smart Home von SMA ist das eine optimale Kombination und bündelt unsere Kompetenzen zum Nutzen der Kunden", erläutert Roland Grebe, Technologievorstand SMA, die Vorteile und Ziele der Kooperation.

Das gemeinsame Konzept sieht vor, dass Wärmepumpen automatisch starten, wenn die hauseigene Photovoltaikanlage (PV-Anlage) genügend Energie bereitstellt. Das maximiert den PV-Eigenverbrauch, senkt die Strombezugskosten und erhöht die Autarkie der Hausbesitzer.

Als zentrale Steuerungseinheit des SMA Smart Home übermittelt der Sunny Home Manager eigenverbrauchsoptimierte Laufzeitvorschläge dem STIEBEL-ELTRON-Internet-Service-Gateway (ISG). Er ermittelt, welche Leistung die Photovoltaik-Anlage in den kommenden Stunden erbringt und welche Leistung aktuell und im Tagesverlauf voraussichtlich im Haus verbraucht wird. Zu den Wärmepumpen und thermischen Speichern wie Puffer- oder Warmwasserspeichern gelangen diese Informationen über das ISG, das seinerseits dem Sunny Home Manager meldet, welche Geräte startbereit sind und wie viel Energie hierfür benötigt wird.

Der Sunny Home Manager von SMA ist die Basis-Komponente für ein lückenlose PV-Anlagenüberwachung und ein intelligentes Energiemanagement. Zentraler Bestandteil sind dabei die vom Sunny Home Manager ausgegebenen Handlungsempfehlungen, die das Gerät aus dem erlernten Verbrauchsprofil des Haushalts und aus der standortbezogenen PV-Erzeugungsprognose errechnet. "Wichtig war uns natürlich auch, dass das System den Anwendern maximalen Komfort bietet und von den Fachkräften des Elektro- und Klimahandwerks problemlos installiert werden kann. Beides ist uns hier sehr gut gelungen", so Petra Nawratil, Produktmanagerin bei SMA.

"Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach lohnt sich auf jeden Fall, vor allem, wenn der Solarstrom im eigenen Haushalt verbraucht wird. Im Vergleich zur Einspeisung ins öffentliche Netz ist es mittlerweile deutlich rentabler, den Eigenverbrauch zu steigern und dadurch Stromkosten zu sparen", fasst PV- und Energiemanagement-Experte Oliver Bast von STIEBEL ELTRON zusammen. Für den Hausbesitzer und Eigenverbraucher heißt das: Er ist somit auch ein Stück weit unabhängig vom Netz. So kann er beispielsweise mit den von STIEBEL ELTRON stammenden Wärmepumpen/Lüftungssystem LWZ, PV-Anlage sowie Pufferspeicher in Verbindung mit den SMA Elementen Sunny Home Manager und integrierter Batterielösung seinen Eigenverbrauch auf bis zu 70 Prozent steigern.

Schema Haus der Zukunft
Schema Haus der Zukunft




(Quelle: STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG)


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