BSW: Solarenergie für Energiewende unverzichtbar - Branche positioniert sich im Wahljahr

06.03.13  16:45 | Artikel: 955237 | News-Artikel (e)

BSW: Solarenergie für Energiewende unverzichtbar - Branche positioniert sich im WahljahrEnergiewende nur mit Solarstrom und Solarwärme realisierbar
Bundesverband Solarwirtschaft unterbreitet Vorschläge für nächste Legislaturperiode

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. hat Vorschläge für die Gestaltung der energiepolitischen Rahmenbedingungen in der nächsten Legislaturperiode erarbeitet und diese am Rande des diesjährigen Solarenergie-Symposiums im oberfränkischen Kloster Banz der Fachöffentlichkeit präsentiert. «Die Energiewende muss parteiübergreifend getragen und konsequent verfolgt werden. Solarenergie fällt bei der Energiewende in der Strom- und Wärmeerzeugung eine Schlüsselrolle zu. Mit ihren Ausbau-Erfolgen hat sich Solarenergie in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Treiber der Energiewende entwickelt», erklärte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) heute in Bad Staffelstein.

Das Ziel der Energiewende ist die vollständige Umstellung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien. Experten sind sich einig: Solarstrom und Solarwärme werden tragende Säulen sein, die maßgeblich zum Gelingen des Generationenprojektes beitragen. Branchenziel ist es, mit Hilfe der Photovoltaik bis 2020 zu mindestens 10 Prozent (70 Gigawatt) und bis 2030 mindestens 20 Prozent des deutschen Strombedarfs zu decken. „Wir haben der Politik Vorschläge unterbreitet, wie diese Ziele zuverlässig und kosteneffizient zu erreichen sind“, so Körnig.

Der Solarverband setzt sich dafür ein, bei der Energiewende stärker die erneuerbare Wärme zu berücksichtigen. Tatsächlich entfällt die Hälfte des Energieverbrauchs auf die Wärmeversorgung, doch in den Heizungskellern herrscht hierzulande Modernisierungsstau: Vier von fünf Heizungen entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. „Hier brauchen wir dringend eine Neuausrichtung der Politik und Förderanreize die vom jeweiligen Bundeshaushalt unabhängig sind“, so Körnig. Große Potenziale für die Wärmewende sieht der BSW-Solar bei konventionellen Sonnenheizungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser, innovativen Sonnenhäusern als Alternative zum Passivhaus, in der solaren Nahwärme- und der Prozesswärmeversorgung sowie der solaren Kühlung.

Insgesamt dringt der BSW-Solar auf mehr Verlässlichkeit in der Energiepolitik. „Die Solarbranche hat zuletzt wiederholt auf überhastete Gesetzesänderungen reagieren müssen. Die Unternehmen mit ihren rund 100.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bleiben auf verlässliche und faire politische Rahmenbedingungen angewiesen“, sagte Körnig. „Die Beschäftigten der Solarbranche und die mehr als drei Millionen Betreiber von Solaranlagen müssen in die Verlässlichkeit der Energiepolitik vertrauen können.“




(Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW))


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