Steigende Energiepreise: Mehr als 40% der Deutschen planen Wechsel des Stromanbieters

31.10.12  10:25 | Artikel: 954729 | News-Artikel (e)

Steigende Energiepreise: Mehr als 40% der Deutschen planen Wechsel des StromanbietersVier von zehn Bundesbürgern wollen ihren Stromanbieter im kommenden Jahr auf den Prüfstand stellen und sich nach alternativen Angeboten umschauen. Grund für die hohe Wechselbereitschaft der Endverbraucher sind vor allem die steigenden Energiepreise, die nicht zuletzt auf die für 2013 geplante Erhöhung der Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)-Umlage zurückgehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag des Energieversorgers Ensys AG.

Für 80 Prozent der Bundesbürger ist der Preis das ausschlaggebende Kriterium bei der Wahl des richtigen Energielieferanten. Für jeden Zweiten sind Preisgarantien wichtig, um zumindest vorübergehend Planungssicherheit zu haben. Ein Viertel der Befragten will zudem die eigene Klimabilanz verbessern und künftig auf umweltfreundliche Ökostromtarife setzen. Doch nicht nur für Privathaushalte werden attraktive Preise und Tarife immer relevanter. Auch Geschäftskunden mit hohem Stromverbrauch spüren allmählich den Preisdruck.

"Unternehmen sind vom Strompreisanstieg ebenso betroffen und müssen ihren Verbrauch verstärkt im Blick haben", sagt Andreas Hergaß, Vorstand der Ensys AG. Viele Firmen gehen deswegen in die Offensive und suchen nach intelligenten Konzepten, um ihren Stromverbrauch zu senken und damit ihre Energieeffizienz zu optimieren. Energiemanagement und Datentransparenz bieten hier wichtige Ansätze für maßgeschneiderte Lösungen. Verbrauchsdaten analysieren, individuelle Beschaffungsstrategien aufsetzen, Lieferpreise vergleichen und Ressourcen optimal einsetzen - nur so kann ein Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und den Strompreisanstieg kompensieren.

"Zusammen mit unseren Kunden aus Handel, Immobilienwirtschaft, Industrie und Gewerbeidentifizieren wir mögliche Stellschrauben in ihrer Energiebilanz, um eine größtmögliche Kostentransparenz zu erzielen. Nur wer seine Kostentreiber und Einsparpotenziale kennt, hat das Budget im Griff", so Hergaß.




(Quelle: Ensys AG)


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