Matt Cutts: Keyword-Tags nicht mehr zeitgemäß

02.08.12  07:50 | Artikel: 954502 | News-Artikel (Red)

Matt Cutts: Keyword-Tags nicht mehr zeitgemäß
Matt Cutts,
Leiter Google Webspam-Team
Bild: Wikipedia, Jehochman
Matt Cutts erklärt in einem Video bzw. einem Beitrag im Google Webmaster Blog die Bedeutung von META-Tags. Webmaster sollen sich auf das Description-Tag konzentrieren. Das Keyword-Tag wird von Google gar nicht benutzt.

Cutts nimmt zu diesem Thema wie folgt Stellung:

"Vor ein paar Jahren wurden Meta-Tags noch eine große Bedeutung zugemessen. Viele rieten, sie wirklich zu optimieren, viel Zeit auf Keywords zu verwenden und zu überprüfen, ob man Leerzeichen oder Kommas zwischen den Keywords hatte. Das haben wir aber so weit hinter uns gelassen. Allerdings herrscht jetzt eher das andere Extrem, denn man hört oft, dass man Meta-Tags überhaupt nicht berücksichtigen und keine Zeit damit verschwenden soll. Ich möchte das mit euch etwas differenzierter betrachten.

Haltet euch nicht mit dem Keywords-Meta-Tag auf. Wir verwenden es nicht. Ich kenne auch keine größere Suchmaschine, die es aktuell verwendet. Die Stelle, an der sich die Keywords befinden, wird Nutzern beim Laden des Browser nicht angezeigt. Viele Webmaster legen dort ihre Keywords ab, was aber nicht besonders viel nützt. Wir verwenden Meta-Keywords überhaupt nicht.

Was wir verwenden, ist das Description-Meta-Tag. Diese Meta-Beschreibung ist überaus praktisch. Wenn wir nicht wissen, was sich als Snippet eignen würde, und wir in eurer Meta-Beschreibung etwas Geeignetes finden, weil es vielleicht dem Suchbegriff des Nutzers entspricht, zeigen wir oft dieses Meta-Tag zur Beschreibung als Snippet. Wir zeigen also als Snippet entweder die Meta-Description oder das Keyword im Kontext der Seite.

Eine gut formulierte, ansprechende Meta-Beschreibung kann beim Nutzer eine höhere Klickrate bewirken. Wenn ihr ein versierter SEO seid und auch auf die Conversion-Rate und nicht nur das Ranking für bestimmte Keywords achtet, könnt ihr verschiedene Meta-Beschreibungen ausprobieren, die möglicherweise zu einer höheren Klick- und Conversion-Rate führen. Bleibt dabei ehrlich und behauptet nicht, dass sich bei euch alles um Äpfel dreht, obwohl ihr euch mit Birnen befasst."




(Autor: Björn-Lars Kuhn / Google)


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