Office-Updates haben keine hohe Priorität

28.02.11  08:30 | Artikel: 953131 | News-Artikel (Red)

Office-Updates haben keine hohe PrioritätÄhnlich wir bei Browsern und Betriebssystemen, halten sich auch die älteren Office Lösungen länger in den Unternehmen. Neueste Erhebungen der Experton Group belegen, dass oft nicht die neuesten Versionen im Einsatz sind.

Laut einer aktuellen, repräsentativen Studie der Experton Group setzen mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen Office Versionen ein, die älter als 5 Jahre sind. Nur 16 Prozent erneuern die Büro-Software alle drei Jahre oder früher, knapp ein Viertel alle vier Jahre.

Die Gründe für das Festhalten an den alten Versionen sind vielfältig. Zum Teil werden Kosten und Personalaufwand als Grund gegen die Aktualisierung angeführt. Ein Großteil allerdings sucht die Vorteile und den Nutzen, den die neuen Versionen angeblich mit sich bringen sollen. Mit wirklich bahnbrechenden Neuerungen kann kaum ein Hersteller aufwarten. Verbesserte Optik und Umstellung der Bedienbarkeit bringt den Unternehmen kaum Vorteile. Im Gegenteil, die Personalkosten für Schulungen und Seminare lassen sich meist nicht mit gesteigerter Effektivität ausgleichen.

Proteus Solutions: Einsatzdauer von Office Lösungen

Mitunter sorgt die heterogene Versionsverteilung auch für Verwirrung, wenn die .docx-Fraktion Ihre Dokumente an die konservativen .doc-Benutzer versenden. Meist gibt es dann irgendwo im Unternehmen einen Arbeitsplatz, der die neue Version installiert hat. Dieser wandelt die ankommenden Dateiformate dann um.

Tipp: für die neuen Versionen von Microsoft Office gibt es beispielsweise entsprechende Viewer zum Betrachten der Dokumente, die auf der Website von Microsoft kostenlos runtergeladen werden kann.

Download der Viewer für:

Microsoft Excel  |  Microsoft Word  |  Microsoft Powerpoint




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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