Kurzmeldung: Google geht gegen Cloaking vor

05.01.11  10:00 | Artikel: 953114 | News-Artikel (Red)

Kurzmeldung: Google geht gegen Cloaking vorMatt Cutts, einer der Gurus von Google, kündigte per Twitter an, dass Google schärfer gegen das sog. Cloaking vorgehen will.

Die Gerüchteküche will es schon lange gewusst haben und es gab auch schon einige Warnungen in Googles Blog. Jetzt will Google gegen Cloaking schärfer vorgehen.
Cloaking bezeichnet eine Programmiertechnik, bei der dem Googlebot oder auch anderen Suchmaschinen andere Inhalte präsentiert werden, als den eigentlichen Nutzers einer Website. Suchmaschinenoptimierer oder Anbieter von Seiten mit zweifelhaftem Inhalt greifen meist auf solche Techniken zurück.

Kritik an Googles Reaktion kommt hauptsächlich von Seitenbetreibern, die Ihre Seite wesentlich mit Flash-Inhalten veröffentlichen. Allerdings hat Google schon Ende des letzten Jahres angekündigt, dass die entsprechenden SWF-Dateien jetzt auch voll lesbar wären und damit auch indiziert werden können. Kein Argument mehr, durch Cloaking andere Inhalte zu publizieren.

Die Ankündigung durch Matt Cutts via Twitter ist allerdings schon ein wenig ungewöhnlich. Bisher wurden Änderungen im Algorithmus ohne eine solche umgesetzt. Experten vermuten, das Google den Webmastern damit noch ein Schonfrist einrichten will.




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



Themenbereiche:

SEO | Google | Internet

Schlagworte:

Google (140) | Ranking (9) | SERP (4) | Cloaking (2) | Websites (27) | Abstrafung (2)