Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

EILMELDUNG: Bund und Länder einigen sich bei Solarförderung

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Fachartikel
Proteus Direkt
Statements
Autorenliste
Messen & Termine
Vorträge, Seminare
& Workshops
Buch:
Jahrbuch
Energiewende 2014
Buch:
Hybridstrommarkt
Buch:
Netzpolitik &
Sicherheit
Buch:
Herausforderung
Energiewende 2013
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Websites und SEO
Fachbuch-
empfehlungen
Suche










EILMELDUNG: Bund und Länder einigen sich bei Solarförderung

EILMELDUNG: Bund und Länder einigen sich bei Solarförderung
Peter Altmaier, MdB
Bundesumweltminister
Bildquelle:
Deutscher Bundestag
H. J. Müller
Heute tagte erneut der Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern und hat sich über die Kürzungen der Solarförderung geeinigt. Diese fällt weitaus besser aus, als bisher vorgesehen.

Für große Dachanlagen soll es statt der ursprünglich geplanten 16,50 Cent pro Kilowattstunde 18,50 Cent geben. Derzeit kommen Hauseigentümer noch üppige 24,43 Cent pro Kilowattstunde. Mit dieser Abmilderung soll der Solarbranche geholfen werden, die wegen verschiedener Anbieter aus Fernost, allen voran China, derzeit stark ums Überleben kämpfen.

Solarparks der Megawatt-Klasse erhalten dafür 20 bis 30 Prozent weniger Einspeisevergütung. Die Förderung als solche soll mit dem Erreichen der geplanten 52.000 Megawatt (MW) auslaufen; bis dato steht Deutschland bei 28.000 MW.

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier hat sich für die schnelle Einigung, noch vor der Sommerpause, stark gemacht. Die Kürzungen, die auch rückwirkend zum 1. April gelten, werden entsprechend verrechnet werden. Werden in Zukunft mehr als 3500 Megawatt Leistung zugebaut, so sollen automatisch weitere Absenkungen greifen. Solarparks über zehn Megawatt werden nun keine Förderung mehr erhalten.
Dem ausgehandelten Kompromiss müssen Bundestag und Bundesrat noch zustimmen.

Damit kann Bundesumweltminister Peter Altmaier einen ersten großen Erfolg in seiner Amtszeit verbuchen. Vorgänger Norbert Röttgen wollte ja deutlich drastischere Kürzungen. Hier hatten die Länder jedoch mit Zweidrittelmehrheit im Bundesrat die Zustimmung verweigert.

Weitere Detail werden vermutlich in den nächsten Tagen vorliegen.




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



 Trackbacks (0):    Trackback-Adresse: h t t p://psrd.de/trackback/@954441

0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

EEG (453) | Solarkürzung (6) | Einspeisevergütung (28) | Altmaier (97) | Bund (365) | Länder (26) | Photovoltaik (207) | Vermittlungsausschuss (7) | Solarförderung (7)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@954441







© by Proteus Solutions GbR 2015


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Meisenweg 5, 78549 Spaichingen
Tel: 07424-940013-70 oder 0800-50506055, Fax 07424-940013-77
Spam@proteus-solutions.de

91.20.27.13 - (31.08.2015 23:40:08)


 

verwandte Themen
24.2.15 | Artikel: 962413
Hybridstrommarkt in Berlin angekommen

Am Freitag der vergangenen Woche wurde das Crowdfunding zum Hybridstrommarkt erfolgreich beendet. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit, damit das Strommarktdesign für die Energiewende tatsächlich einen Platz im Gesetzgebungsverfahren findet.

31.7.15 | Artikel: 962885
«Winning by losing»: Energieversorger könnten vom Unabhängigkeitswunsch der Kunden profitieren

Eine aktuelle Befragung des Bonner Marktforschungsinstituts EuPD Research unter Hausbesitzern in Deutschland zeigt, dass die Stromversorger als Informationsquelle über Photovoltaik am gefragtesten sind.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
3.2.15 | Artikel: 962351
Deutscher Energie-Kompass 2014: Das Stimmungsbarometer der Energiewende

Nach den zwei erfolgreichen Wellen des Deutschen Energiekompass 2012 und 2013 sowie der Vorläuferuntersuchung direkt nach Fukushima im April 2011 wurde die Untersuchung 2014 ausgeweitet und die Anlage verändert.

2.3.15 | Artikel: 962439
Umfrage: Die Mehrheit der Deutschen lehnt klimaschädlichsten Energieträger Kohle ab

67 Prozent der Bundesbürger befürworten das Auslaufen der Kohleverstromung in Deutschland. 19 Prozent der Befragten sprechen sich sogar für eine zügige Abschaltung aller Kohlemeiler aus.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
5.8.15 | Artikel: 962896
«Blackout - Deutschland ohne Strom»: ZDFinfo über Angriffsszenarien in der vernetzten Welt und Schutzmaßnahmen der Stromanbieter

Was passiert, wenn der totale Blackout eintritt, wenn die Kommunikations-, Informations- und Transportnetze lahmgelegt werden, wenn die Energie aus der Steckdose plötzlich nicht mehr verfügbar ist? Die Dokumentation «Blackout - Deutschland ohne Strom» …

13.11.14 | Artikel: 962069
Statistik: Wie viel Energie Deutschlands Haushalte benötigen

Der Konsum von Haushaltsenergie ist erstmals seit 2005 gestiegen. Das vermeldet das Statistische Bundesamt. Demnach haben die privaten Haushalte in Deutschland 2013 rund 678 Milliarden Kilowattstunden beansprucht.

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
26.2.15 | Artikel: 962427
BDEW zur Änderung der Systemstabilitätsverordnung

«Es ist erfreulich, dass die Bundesregierung dem Beschluss des Bundesrates gefolgt ist und die Änderung der Systemstabilitätsverordnung nunmehr endgültig beschlossen hat.

26.2.15 | Artikel: 962431
Bundestag: Differenzierte Sicht zu Strompreisen

Die starken Erhöhungen des Strompreises in Deutschland relativieren sich wieder, wenn die Belastung ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt gesetzt wird.