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Angebot mobiler Websites lässt zu wünschen übrig | |
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| 02.03.12 06:45 |
Angebot mobiler Websites lässt zu wünschen übrigArtikel: 954311 | Proteus Fach-Artikel | Björn-Lars Kuhn | 5174-94-589 |
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![]() Zum einen ist die Erstellung von Apps teurer, als die einer mobilen Website. Zum anderen macht die App nur dann Sinn, wenn auch ein Mehrwert geboten wird, der über eine Website nicht oder nur schwer erreicht werden kann. Wo liegt denn der Sinn, wenn für jede Nachrichtenwebsite erst mal eine spezielle App runtergeladen werden müsste. Das Netz lebt ja eigentlich von Links. Ein anderer Aspekt, den das Marketing ja zu gerne nutzt, ist, dass man bei den Apps ja recht unproblematisch Nutzerdaten wie Telefonnummer, SMS, installierte Programme oder auch Daten von Freunden abgreifen kann. Kaum ein User beachtet so wirklich die Datenschutzhinweise. Jeder Anbieter einer normalen Website sollte sich überlegen, ob die dort vorhandenen Informationen auch für ein mobiles Publikum interessant sein könnten. Wenn ja, sollte umgehend eine entsprechende mobile Site eingerichtet werden. Die dort enthaltenen Informationen müssen nicht identisch mit der Desktop-Site sein - viele Inhalte können einfach nicht auf den kleinen Geräten dargestellt werden - aber grundlegende Inhalte sollten schon vorhanden sein. Und auch Tablet-User sollten in die Überlegung mit einbezogen werden. Gerade bei diesen liegt der Anteil beim Surfverhalten naturgemäß noch höher. Hat ein Unternehmen viel Geld für eine durchdesignte Flash-Website ausgegeben, sollte der Initiator, Multimedia-Designer oder Programmierer gefeuert werden. Apple-User finden es immer sehr prickelnd, wenn eine Site nur aus Flash besteht. Apple-User sehen dann außer einer Fehlermeldung de facto gar nichts. Das Internet wird zunehmend mobiler. Unternehmen wären gut beraten, die mobilen Benutzer in die Planung der Internetauftritte mit einzubeziehen. Vermutlich wird das aber noch ein langer Weg, solange Designer und Webprogrammierer den Kunden heute schon nur und ausschließlich Websites im Breitbildformat gestalten. Man hat doch nur noch 16:9 oder? Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren: Wissenswert: Statistik zur Nutzung von Handyfunktionen aktuelle Bildschirmauflösungen (01.2012) Wissenswert: Statistiken zu Anzahl und Nutzung von Handys und Smartphones (1) Wissenswert: Statistiken zu Anzahl und Nutzung von Handys und Smartphones (2) (Autor: Björn-Lars Kuhn | +Björn-Lars Kuhn) |
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