Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

FSFE findet 2.160 Mal Werbung für Adobe Reader

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Fachartikel
Proteus Direkt
Statements
Autorenliste
Messen & Termine
Vorträge, Seminare
& Workshops
Buch:
Jahrbuch
Energiewende 2014
Buch:
Netzpolitik &
Sicherheit
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










FSFE findet 2.160 Mal Werbung für Adobe Reader

FSFE findet 2.160 Mal Werbung für Adobe ReaderÜber 2.100 Behörden und Organisationen empfehlen zum Lesen von PDF-Dateien den Reader von Adobe, obwohl es einige lizenzfreie Alternativen dazu gibt. Die Free Software Foundation Europe (FSFE) führt die aktuelle Kampagne weiter.

Auf vielen Internetseite werden PDF-Dokumente zum Download oder zum Anzeigen von Detailinformationen angeboten. Ob es Produktinformationen, Formulare oder Vordrucke für Bestellungen. Das PDF-Format, ein Akronym für 'Portable Document Format', hat sich in den letzten Jahren de facto als Austauschformat etabliert. Allerdings muss man nicht immer die Software von Adobe zum Anzeigen dieser Dokumente verwenden.
(siehe auch Proteus-News-Artikel 952071: freie Alternativen zum Acrobat Reader)

Der Acrobat Reader ist zwar ein kostenloses Programm, unterliegt jedoch trotzdem einer Lizenz. So ist das zur Verfügung stellen zum Download auf der eigenen Seite nicht gestattet. Freie Alternativen hingegen können teilweise auch selbst angeboten werden. Auch ein Blick in die IT-Nachrichten bestätigt nahezu jede Woche, dass schon wieder Sicherheitslücken im Reader entdeckt worden sind, die dem Nutzer sehr wohl Schaden können.

Leider hat sich wohl der Name Adobe in den letzten Jahren so gut etabliert, dass dieser für viele User heute ein Synonym für das Anzeigen von PDF-Dokumenten ist. Zwar hat Adobe diesen Standard erfunden, durch Einbringung des PDF-Formates in den Standardisierungsprozess der ISO wurde dies jedoch zum 1. Juli 2008 in der Version 1.7 als ISO 32000-1:2008 zum Offenen Standard.

Adobe ist nach wie vor eine Lizenz gebundene Software eines amerikanischen Herstellers. Warum werben viele Seitenbetreiber immer noch ausschließlich für Adobe auf ihrer Website?

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat im Rahmen der aktuellen Kampagne tausende von Websites untersucht und in den letzten Wochen insgesamt 2.160 mal den Link oder Hinweis auf den Reader von Adobe gefunden.

Zu den wichtigen Websites, die alternativlos den Acrobat Reader empfehlen gehören beispielsweise der Deutsche Bundestag, die Bundesbank, das Abgeordnetenhaus Berlin, die Bundesregierung und der Bundesrat.

Auf der Webseite der Bundesregierung liest man beispielsweise:

"Zum Öffnen der angebotenen PDF-Dokumente benötigen Sie den PDF-Reader. Dieses Programm können Sie auf folgender Seite kostenlos herunterladen: Adobe Reader herunterladen"

Dass die Bundesregierung Software eines amerikanischen Herstellers empfiehlt, wobei bei den freien Alternativen auch deutsche Entwickler tätig sind, ist kaum vorstellbar.

In den kommenden Wochen wird die FSFE die Betreiber der gefundenen Websites anschreiben und diese auffordern, die direkte Werbung abzustellen oder auf entsprechende Alternativen hinzuweisen.

Die Proteus Solutions GbR unterstützt die Arbeit und die Kampagne der FSFE

http://www.fsfe.org/campaigns/pdfreaders/




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Statistik | Proteus

Schlagworte:

Software (48) | kostenlos (29) | frei (32) | Alternative (14) | PDF (9) | Viewer (2) | Reader (3) | Adobe (2) | Sponsor (9) | Supporter 2010




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@952088







© by Proteus Solutions GbR 2016


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
15.1.16 | Artikel: 970015
IBAN - jetzt wird's ernst

Finale... In wenigen Tagen endet die zusätzliche Übergangsfrist, die Verbraucher bekommen haben, um sich an die internationale Kontonummer IBAN zu gewöhnen.

11.1.16 | Artikel: 970007
Das Smartphone (fast) immer im Blick

36 Prozent der deutschen Mobilfunknutzer schauen binnen 15 Minuten nach dem Aufwachen auf ihr Mobiltelefon. …

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
29.9.15 | Artikel: 963107
Studie: Mittelstand nutzt lieber Facebook als Google+

Social-Media-Marketing ist in deutschen Unternehmen angekommen. Laut der qualitativen Studie von Kontor Digital Media unter Marketing-Entscheidern nutzen 67 Prozent die sozialen Medien für die Umsetzung ihrer Onlinestrategie.

28.8.15 | Artikel: 962978
Serverzugriffe: Weitere Maßnahmen zur Performance umgesetzt

Rund 90 Prozent aller Zugriffe auf unseren Webserver kommt von Unternehmen, die sich nicht an globale Richtlinien - wie die Regeln der Robots.txt - halten.

9.9.15 | Artikel: 963012
Bundestag: Wohnraumüberwachung 2014

Im vergangenen Jahr haben Gerichte in sechs Ermittlungsverfahren insgesamt neun Maßnahmen der akustischen Wohnraumüberwachung angeordnet. Eines der Verfahren wurde von der Generalbundesanwaltschaft angestrengt …

5.11.15 | Artikel: 963218
Regeln zur Terrorbekämpfung verlängern

Der Innenausschuss hat den Weg zur Verlängerung befristeter Regelungen zur Terrorismusbekämpfung frei gemacht. Einem entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung …

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
20.8.15 | Artikel: 962942
DJV verurteilt rüdes Vorgehen der NRW-Polizei gegen Reporter

Der Deutsche Journalisten-Verband hat das rüde Vorgehen nordrhein-westfälischer Polizeikräfte gegen Journalistinnen und Journalisten im Tagebau Garzweiler am vergangenen Wochenende kritisiert.

7.1.16 | Artikel: 970004
Digitale Überwachung mit «Stillen SMS»

Mit der digitalen Analyse und Überwachung seitens der Sicherheitsbehörden befasst sich die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage. Vor allem bei der Polizei nehme der Einsatz sogenannter «Stiller SMS», «WLAN-Catcher» und «IMSI-Catcher» stetig zu.